Werkstatt

Derzeit in Arbeit:
 

 
KURZGESCHICHTEN-ZYKLUS
„WIR“
 
Die Idee stammt aus dem Sommer 2015.
Ich war nicht auf Bahnhöfen oder in Flüchtlingsunterkünften.
Ich schrieb meine Ratlosigkeit auf und verglich sie mit jener der anderen.
 
Als Erzählperspektive benutzte ich ein „Wir“, hinter dem von Text zu Text unterschiedliche ErzählerInnen stehen. Zunächst sah es so aus, als sei die Kapazität dieser Erzählperspektive auf Schwarzweiß beschränkt - wir gegen die anderen - da half nur der Einsatz von reichlich Ironie.
Doch nach und nach enthüllt die Perspektive Differenzierungsmöglichkeiten.
 
Gefördert durch das Adalbert-Stifter-Stipendium 2018 des Landes Oberösterreich.
 
6 Texte sind fertig:
 
Drei 13jährige Mädchen lernen einen jungen Mann aus dem Flüchtlingsheim kennen, das im Ort nicht bei allen Einwohnern auf Gegenliebe stößt. Sie erleben eine Serie von Überraschungen und Missverständnissen basierend auf den Vorurteilen und Ängsten, die seit der Ankunft der Flüchtlinge grassieren.
Der Text wurde mit dem Marianne-von-Willemer-Preis 2019 ausgezeichnet.
 
LandespolitikerInnen kanalisieren ihre Angst vor Fremden durch ein elektronisches Migrations-Leitsystem, das AsylwerberInnen auf eine unendliche Wanderung schickt. 
Der Text stand auf der Shortlist für den AK-Literaturpreis 2017 und ist in der Anthologie Leben verARBEITET (ÖGB-Verlag) erschienen.
 
Kinder versuchen das richtige zu tun, ohne als die Dummen dazustehen, was am Ende für niemanden gut ausgeht.
 
Einem Rentner-Paar kommen MigrantInnen bei der Vogelbeobachtung in die Quere.
 
Türkische Frauen finden eine gro­teske Lö­sung für das Kopftuch-Problem.
 
Das „Wir“ verbindet eine Österreicherin und einen Asylsuchenden. Ein gegenseitiges Verständnis scheint möglich.
 
Weitere Texte sind geplant.
Kontakt bei Interesse an Lesungen oder Veröffentlichung:
mail@brittamuehlbauer.at
 
 
 
ROMAN
„KÖCHINNEN“
 

 
Geplant war ein Roman über zwei Frauen - Köchinnen, die Ältere hat die Jüngere ausgebildet, aus diversen Gründen scheitert ihre Zusammenarbeit, die Freundschaft zerbricht. Sie gehen im Streit auseinander.
Soweit die Vorgeschichte.
Nun sind beide an einem Tiefpunkt angelangt.
Sie erhalten eine zweite Chance. Werden sie sie nutzen?
 
Es zeigte sich:
Die Rückblicke auf die vergebenen Chancen machen den Text schwerfällig. Die Vorgeschichte muss extra erzählt werden. Es gibt ein „Prequel“, aus einem Roman werden zwei.
Auch gut. Mehrteiler liegen ohnehin im Trend.